Ein Falke kann zwar von Natur aus fliegen, er muss sich nur trauen, aber er kann nicht automatisch schnell und wendig fliegen, das muss er erst üben.
Mein Mensch sagt, dass ich bei meinen ersten Flügen bei ihr geflogen wäre wie ein Huhn. Was soll das nun schon wieder heißen? Sie sagt, die Eleganz bei meinen Flügen würde sie noch vermissen, aber das würde schon noch kommen.

Bei meinem Training trage ich einen GPS Sender von Marshall. Damit kann mein Mensch meine Trainingsflüge aufzeichnen und miteinander vergleichen. So kann sie meine Fortschritte sehen.
| Strecke | Geschwindigkeit | |
| Erstes Training | 127 Meter | 42 km/h |
| Zweites Training | 327 Meter | 57 km/h |
| Drittes Training | 523 Meter | 73 km/h |
| Fünftes Training | 984 Meter | 92 km/h |
| Sechstes Training | 620 Meter | 72 km/h |
| Siebtes Training | 2000 Meter | 78 km/h |
In der Tabelle fehlt das vierte Training. Aus einem unerklärlichen Grund (ich vermute einen Bedienungsfehler 😉 ) hat der Sender an dem Tag nicht funktioniert. Mein Mensch ist nicht nur mutig, sondern manchmal verrückt (aber das muss man als Falkner sein). Sie hat mich an diesem Tag ohne Sender trainieren lassen, weil sie mich nicht enttäuschen wollte, denn ich war mit allem drum und dran auf das Training vorbereitet gewesen. Das ist der Grund, warum sie keine Informationen über den Flug hat.
Beim sechsten Training gab es einen Rückschritt, aber mein Mensch sagte, dass so etwas vorkommen kann und sie trotzdem stolz auf mich war.
Über das siebte Training werde ich im nächsten Beitrag berichten, das war ein Abenteuer. 😉
So sieht übrigens die Aufzeichnung auf dem Mobiltelefon aus. Das war mein fünftes Training. Diese Schlaufen sind meine Flüge in der Luft, wenn ich wende und erneut angreife. Im Mittelpunkt steht mein Mensch und schwingt das Federspiel.



Bist eine Blume geflogen.
Weiterhin viel Erfolg beim Training, und Dir und Deinem Menschen alles Gute in 2023,
Pit
Vielen Dank, Pit. Dir auch alles Gute für das neue Jahr! 🍀❤️
👍