Gedichte über die Falknerei

Es gibt so viele Gedichte, aber nur wenige über die Falknerei.
Das erste, das mir mein Mensch vorgelesen hat lautet:

Der Habicht von Fritz Engelmann

„Es haust im düstren Walde
ein Habicht grimm und grau.
er schont kein Tier der Halde,
kein Vöglein auf der Au.

Und was er sinnt ist Schrecken,
und was er blickt ist Wut.
Und was er ruft ist Grauen,
und was ihn treibt ist Blut.

Habt ihm sein Weib erschlagen,
zerschossen stets die Brut.
kennt nur noch wildes Jagen,
und Rache treibt sein Blut.

Doch nie war sein Geschlechte,
so mörderisch wie ihr.
er jagt mit gleichem Rechte,
viel schonender als ihr!“

Ich kenne noch ein zweites Gedicht:

Jagd vorbei (ich weiß nicht, von wem das ist. Wer es weiß, möge mir das bitte schreiben.)

„Sobald im Herbst die Felder frei,
die Ernte eingebracht,
die hohe Zeit der Falknerei
zum Leben neu erwacht.
Mit weißem Bruck am grünen Hut
geht´s dem Reviere zu.
Mit Adler, Habicht, Wanderfalk
steh´ ich auf Du und Du.
Werf´ ich den Vogel von der Faust,
liegt Beute bald im Gras.
Ob Rebhuhn, Elster, ob Fasan,
Kaninchen, oder Has´.
Und kehr´ ich ohne Beute heim,
dann ward mir Lohn genug:
Der Klang der Bells im weiten Feld
und meines Vogels Flug.“


Falls ihr noch weitere Gedichte über die Falknerei kennt, schreibt sie in die Kommentare.
Ich würde mich freuen!

Veröffentlicht von Ronjas Mensch

Falknerei ist kein Hobby, es ist Leidenschaft. - Ronja meint: "Falknerei ist die Kunst, einen Menschen an sich zu binden. " ;-)

Ein Kommentar zu “Gedichte über die Falknerei

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