Eine weitere schöne Überraschung erwartete mich in Südfrankreich. Wir fuhren zur größten Festungsstadt Europas: nach Carcassonne. Mein Mensch erzählte mir, dass die Stadt zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, dass ein Robin Hood Film dort gedreht wurde und dass es ein bekanntes gleichnamiges Spiel gibt. Ich war schon sehr gespannt.



Ob es hier früher auch mal Falkner gab, die mit ihren Vögeln zur Beizjagd gingen?
Was es sicher gab, das zeigte mir mein Mensch, war die Inquisition mit ihren Foltermethoden. Ein kleines Museum zeigte viele Ausstellungsstücke mit den jeweiligen Beschreibungen. Gruselig! Ich schaute mir die Guillotine genau an und auch den Galgen. Als unser Vierbeiner vorschlug, mich an den Pranger zu stellen, beschloss ich, das Museum zu verlassen und mir lieber weiter „La Cité“, die mittelalterliche Festung anzuschauen. Aber sobald ich irgendwo stehen blieb, bildete sich eine Menschentraube um mich und um meinen Menschen. Sie tat mir fast leid, denn sie war stets höflich zu den Menschen, die nach einem Foto von mir fragten. Aber es gab auch Menschen, die ungefragt filmten oder fotografierten und das war doch sehr aufdringlich. Immerhin waren wir nicht Teil des Festungsprogrammes dort, sondern machten nur Urlaub.




