Normalerweise seht ihr hier nur die gelungenen Fotos, die mein Mensch von mir macht. Niemand bekommt zu sehen, wie viele Anläufe es manchmal braucht, bis ein Foto so ist, wie es sein soll, damit es die Geschichte widerspiegelt, um die es im Blogbeitrag geht.
Heute zeige ich euch die anderen Fotos. Mein Mensch löscht die Bilder nämlich nicht, sondern amüsiert sich bisweilen darüber.
„Gibt es eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?“ Das sagt mein Mensch manchmal, aber der Satz kommt ursprünglich von Charles Dickens.
Mein Mensch wollte ein Foto von mir und unserer Ortstafel. Hier das Making-of:



Mein Mensch: „Smilla, schau doch mal bitte nach vorne in die Kamera.
Nein, nicht nach hinten, da steht doch keiner. Bitte nach vorne schauen.
Ja, genau, super, und jetzt bitte lächeln.“
Und falls ihr jetzt denkt, die ganze Fotografiererei nervt mich manchmal, dann kann ich euch beruhigen. Mein Mensch und ich, wir haben eine Vereinbarung, die folgendes beinhaltet: Solange ich das Geschehen toleriere und mich damit wohlfühle, darf mein Mensch machen, was sie will. Sobald ich ihr zeige, dass ich etwas nicht mag, hören wir sofort damit auf oder fangen gar nicht erst an.


Mein Mensch: „Smilla, kannst du bitte etwas mehr nach links blicken? Nein, nicht so weit, jetzt wieder mehr geradeaus. Und ordne mal bitte deine strubbeligen Federn, die abstehen. Und nun bitte mehr nach rechts schauen…“
Ich: „Sag mal, hast du es bald da hinten?“
Ich fragte meinen Menschen einmal nach dem Sinn von Fotos. Sie erklärte mir, dass sie damit den Moment festhalten möchte, damit sie sich später beim Betrachten des Bildes wieder daran erinnern kann. Und sie möchte diesen Moment mit anderen teilen, weil sich vielleicht auch andere über Informationen oder etwas Lustiges freuen. Damit war ich einverstanden. Hauptsache ich soll nicht meine Atzung mit jemandem teilen.



Mein Mensch: „Smilla, ich brauche ein Foto von dir, auf dem du deine Krallen putzt.“
Ich: „Stör mich nicht beim Frühstück. Erst in Ruhe kröpfen, danach kann ich meine Fänge reinigen.“
Mein Mensch: „Ups, auf dem zweiten Foto siehst du aus, als hätte ich dich bei etwas ertappt. 🙂
Der dritte Versuch ist gut. Danke, Smilla.“

