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Krieg und Frieden

Bei einem Spaziergang sagte mein Mensch zu mir, dass sie mir etwas zeigen will. Ich war gespannt, was das sein wird. Wir gingen einen kleinen Weg entlang, besser gesagt, mein Mensch lief und ich saß auf ihrem Handschuh und ließ mich tragen. Sie ist ein klasse Baum-to-go.
Irgendwann setzte sie mich ab und sagte, ich soll mich umschauen.

Ich konnte aber nichts Spannendes entdecken, außer diese kleine gebaute Höhle aus Stein. Was das wohl sein mag? Und dann entdeckte ich ein kleines Schild auf der anderen Seite.

Was steht da drauf? – wollte ich von meinem Menschen wissen. Sie las mir den Text vor.

Da ich weder mit dem Wort „Einmarsch“, noch mit dem Begriff „Flak-Soldat“ etwas anfangen konnte, musste mir mein Mensch mehr darüber erzählen. Wer war dieser Michel B.? Warum musste er sich hier verstecken?
Mein Mensch erzählte mir dann einiges über den Zweiten Weltkrieg.
Bereits nach wenigen Sätzen war mir klar: Frieden statt Krieg!
Abgesehen von dem Leid für die Menschen dachte ich sogleich auch an die vielen Tiere, die im Kriegsfall betroffen sind.
Haustiere (beispielsweise Hunde und Katzen) verlieren ihre Besitzer und werden ungewollt zu heimatlosen Streunern, oder sie kommen um.
Hoftiere (Kühe, Schweine, Pferde, etc.) verlieren ihr Leben im Kriegsfall oftmals durch Beschuss.
Zootiere müssen wahrscheinlich verhungern, ganz gleich ob sie im Gehege vergessen werden oder sich in der ihnen fremden Natur nicht selbst versorgen können.
Wildtiere verlieren ihre Lebensräume und oft auch ihr Leben durch Verhungern, Beschuss oder Wilderei.
Der Tierschutz wird in Kriegsgebieten und -zeiten eingestellt, dadurch nehmen Wilderei und Wildtierhandel zu.
Wofür das Ganze?
Darüber haben mein Mensch und ich lange zusammen geschwiegen.

Frieden statt Krieg!



Faszination Falke

Für einen Falken ist Falknerei die Kunst, einen Menschen an sich zu binden. ;-)

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1 Kommentar

  1. Bjoern sagt:

    Ganz gleich ob es durch immense Umwelschäden dem Planeten den Rest gibt oder unendliches tierisches und menschliches Leid verursacht, der schnelle Profit und die Profilierungssucht einiger weniger sind stärker. Die Deppen der Welt haben wieder die Oberhand! Und die träge Masse sieht zu, wie immer. So in den späten 90ern hatte ich mal einen Funken Hoffnung, inzwischen stelle ich fest: Nix gelertnt, Alles wie gehabt.

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