Mein Urlaubstagebuch vom Reha Urlaub in Tirol

Tag 1: Hinfahrt

Beim Autofahren wird mir immer schlecht. Irgendein Bröckchen findet sich immer in meinem Kropf, das ich ausspucken kann. Zum Glück gabs keinen Stau, sodass wir wie geplant im Ferienhaus in Tirol ankamen. Dann hat mich mein Mensch endlich von meiner Haube befreit, die ich im Auto tragen muss, und ich konnte mir alles genau anschauen.

Tag 2:

Das Wetter war heute besser als vorhergesagt. Anstatt Dauerregen gab es auch Regenpausen. In einer davon erkundeten wir die Gegend. Mein Mensch in Wanderschuhen, ich auf dem Handschuh. Ich sah zum ersten Mal in meinem Leben eine Kuh.

Tag 3:

Heute wieder Regen. Ich beschäftigte mich mit einem Hasenkopf, den ich genüsslich verspeiste. Als ich dann gerade mit vollem Kropf ein Verdauungsschläfchen machen wollte, kam mein Mensch auf die Idee, wandern zu gehen. Ich wünschte ihr dabei viel Spaß und war froh, dass sie verstand, dass ich nicht mit wollte. Sie fand schnell andere Begleitung.

Später saßen wir noch zusammen auf dem Balkon und schauten zum Wilden Kaiser. So heißt der Berg.

Tag 4:

Heute Sonne. Wir fuhren früh los, aber nur ein paar Minuten, bis zu einem Parkplatz. Überraschung, sagte mein Mensch.

Wanderung in der Teufelsgasse. Da war es ein bissle gruselig. Dafür gab es mitunter tolle Ausblicke. Mehr davon plus Fotos im nächsten Beitrag.

Danach chillen auf dem Balkon. Ich widmete mich meiner Gefiederpflege, mein Mensch trank Kaffee. Zusammen bestaunten wir den Ausblick auf den Wilden Kaiser.

Tag 5:

Für heute wurde mir Sonne versprochen. Als ich früh am Morgen aus dem Fenster schaute, sah ich eine dicke weiße Nebelwand. Aber die löste sich dann später auf, und hervor kam azurblauer Himmel.

Mein Mensch fragte mich, worauf ich heute Lust hätte. Sie schlug eine Wanderung zu einem Wasserfall vor. Ehrlich gesagt, interessiert mich dieses fallende Wasser wenig.
Ich möchte heute rumsausen und mein Federspiel jagen.

Also sind wir auf eine Wiese, und ich konnte mein Flugtraining absolvieren. 🙂

Auf dem Heimweg zeigte mir mein Mensch eine seltsame Holzskulptur. Was soll das denn darstellen??

Tag 6:

Als Kontrastprogramm zur Teufelsgasse wanderten wir heute in den Himmel. Mir kam es jedenfalls so vor. Rauf, rauf, steil rauf. Erst zu einer Grotte (hoch oben), dann zu einer Kapelle.

Fotos davon gibt es bald in einem extra Beitrag.

Danach wieder chillen auf dem Balkon. 🙂

Tag 7: Heimfahrt

Wir fuhren extra einen Tag früher heim, damit wir nicht im Samstagsstau stehen.

Unser Weiberurlaub war superschön. Wegen mir können wir das öfters machen. 🙂

Veröffentlicht von Ronjas Mensch

Falknerei ist kein Hobby, es ist Leidenschaft. - Ronja meint: "Falknerei ist die Kunst, einen Menschen an sich zu binden. " ;-)

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